Laufbandanalyse

Warum sollte ich eine Laufbandanalyse machen? Oft reicht die allein statische Betrachtung nicht aus. Bei einer Laufbandanalyse steht die Belastung des Körpers in der Bewegung im Blickpunkt des Interesses, also wie äußere Kräfte auf den menschlichen Körper einwirken. Die Methode der Wahl ist die so genannte Kinematographie. Sie beinhaltet die Bild gestützte Aufzeichnung des Gangzyklus (digitale Videotechnik) und die in der Regel dazugehörige Computer gestützte Auswertung anhand einer Software. Für das bloße Auge sind die Geschwindigkeiten beim Laufen zu hoch. Wir vertrauen dabei auf die langjährige Erfahrung der Firma currex, die mit ihrer Software diverse Analyse- sowie Auswertungsvariationen bietet.
Laufstudio

Gegenstand der kinematischen Untersuchung sind folgende Standardparameter:

  • Kadenz (Anzahl der Schritte pro Minute)
  • Ganggeschwindigkeit (zurückgelegte Wegstrecke in einer bestimmten Zeit)
  • Schrittbreite (Abstand zwischen den Fortbewegungslinien beider Füße)
  • Einzelschritt (Initialer Bodenkontakt der einen Extremität bis zum initialen Bodenkontakt der anderen Extremität)
  • Doppelschritt (Initialer Bodenkontakt der einen Extremität bis zum initialen Bodenkontakt der gleichen Extremität)

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Neben diesen Standardparametern ist vor allem das Bewegungsausmaß der einzelnen Gelenke, bei einer Laufbandanalyse in der Regel Sprung-, Knie- und Hüftgelenk, von großer Bedeutung. In der dreidimensionalen Betrachtung können dann mit Hilfe eines Gelenk zentrierten Koordinatensystems und eingezeichneter Achsen Winkelbewegungen, -beschleunigungen und -geschwindigkeiten sowie die Beschleunigungen der einzelnen Gelenke berechnet werden. Auch die Beobachtung von Becken und Hüfte gibt Aufschluss über falsche Rotationsmuster.
Beispiel anhand einem altem Schuh:

Beispiel mit neuem passenden Schuh:

Das Erkennen von Risikofaktoren und unterschiedlichster Problematiken für unseren Bewegungsapparat ermöglicht uns, für Sie eine aus sportwissenschaftlicher Sicht optimale Therapie zu entwerfen und umzusetzen. Dies kann auch rein präventiv ausgelegten Zwecken dienen. Eine funktionelle Lauf- oder Walkingschuh-Beratung, eine Versorgung mit korrigierenden und stabilisierenden orthopädischen Hilfsmitteln oder Tipps für ein ausgleichendes Kräftigungs- und Dehnungsprogramm sind nur Beispiele aus unserem umfassenden Maßnahmenpool.

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